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Der geheime Schlüssel zum Universum | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Stephen Hawking, Lucy Hawking
Herausgeber: Audionauten
Audio CD

Stichworte: [8 - 12 Jahre] [Astronomie] [Himmel (astronomisch)] [Hörbuch für Kinder] [Kindersachbuch] [Universum] [AUDIO/Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre] [Kinderbücher] [Naturwissenschaften] [Sachbücher] [Weltraum; Kinder-/Jugendlit. (Audio-CDs)]

„Willkommen im Universum“ - mit jenen verheißungsvollen Worten lädt ein futuristischer Supercomputer, der den sprechenden Namen Cosmos trägt, George im Wohnzimmer seiner neuen Nachbarn zu einer virtuellen Reise ins Weltall ein. Annie und ihr Vater, der Wissenschaftler Eric, eröffnen dem 12-Jährigen mit Hilfe von Cosmos völlig neue Welten. Staunend wird er Zeuge der Geburt von Sternen und Planeten, sieht gewaltige Explosionen und leuchtende Gase. George ist begeistert, er kann gar nicht genug bekommen. Doch als Annie ihm später von „echten“ Ausflügen ins Weltall berichtet, zweifelt er. Also steckt sie George kurzerhand in einen Raumanzug, nutzt Cosmos als Portal und los geht der Ritt auf einem rasenden Kometen…eine nicht ganz ungefährliche Angelegenheit, wie sich bald herausstellen wird. Kaum erschienen, wurde das populärwissenschaftliche Sachbuch Eine kurze Geschichte der Zeit von Astrophysiklegende Stephen Hawking 1988 zu einem Weltbestseller -- und seitdem immer kürzer und bunter. Ist eine Steigerung zur „kürzesten Geschichte der Zeit“ noch machbar? Ja, denn in Der geheime Schlüssel zum Universum vereint Hawking sein Wissen mit dem schriftstellerischen Talent von Tochter Lucy. Gemeinsam präsentieren sie eine Abenteuergeschichte über die faszinierenden Geheimnisse von Raum und Zeit. Seinem lockeren Stil bleibt Hawking, der einmal erklärte, Mikrowellen im All seien „not much good for defrosting pizza“, dabei treu. Dank vereinfachter Erklärungen, zahlreicher Illustrationen und Infotafeln zu Begriffen wie „Materie“ oder „Sonnensystem“, dürften Astrofans ab zehn Jahren ihre Freude an dieser gewinnbringenden Lektüre haben. Lesemuffel können sich sogar auf das gleichnamige Audiobook freuen, für das einer der meistgefragten Sprecher, Rufus Beck, an den Start gegangen ist! -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): tolles hörbuch, auch für Eltern geeignet
Wir haben dieses Hörbuch bei einer Urlaubsfahrt gehört und haben uns schon auf den Rückweg gefreut, um endlich wieder weiter zu hören ;o) Rufus Beck ist für uns der ideale Erzähler und ob das Ganze Stereotypen drinhat oder nicht: egal. Wichtig ist, dass es gefällt. Und das hat es. Tut einem fast leid, wenn es aus ist. O-Ton meiner Tochter (7 Jahre): "Es ist sehr gut und lustig noch dazu."
+++++ (ein Amazon Kunde): Innerhalb von zehn Tagen ausgelesen
Habe das Buch für meinen Sohn (10 Jahre) gekauft. Er hatte es innerhalb von zehn Tagen ausgelesen und war total begeistert! Spannende Rahmengeschichte, Wissen wird häppchenweise und leicht verdaulich präsentiert, tolle Bilder des Sonnensystems... Ein rundum gelungenes Buch, das das Lesen fördert und Interesse an Physik und Astronomie weckt!!!
+++++ (ein Amazon Kunde): Rufus Beck macht es perfekt!
...will mich mit meinem Kommentar kurz halten: eine tolle geschichte... ein super einstieg in die astrophysik und die krönung ist die inszenierung durch Rufus Beck! ich hatte grosse freude daran :-) mehr als empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Stephen Hawking leichtgemacht
Dieses (Hör-)Buch ist einfach super! Es erklärt das Universum, jedoch so, dass es sogar Kinder verstehen können. Durch die spannende - und z.T. auch witzige - Geschichte wird man außerdem zum Zuhören animiert und es wird mit den ganzen Erklärungen nicht langweilig. Rufus Beck als Leser macht das Werk komplett. Ich denke, das (vor allem jüngere) Hörer unsere Galaxie danach mit ganz anderen Augen sehen. Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen, deshalb gebe ich darauf 5 Sterne. Und ich bin sicher, dass andere Hörer mir zustimmen werden, wenn ich sage, dass man diese Geschichte garantiert nicht nur einmal hört ;).
+++++ (ein Amazon Kunde): Genial
Wissen in einer spannenden Geschichte verpackt - gelesen von Rufus Beck, wie immer genial! Meine 6 - jährige Tochter hat die Geschichte gehört bis sie sie fast auswendig konnte. Ich musste dieses Hörbuch auf meinen i-Pod laden um sie immer dabei zu haben!

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Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Dietrich H. W. Grönemeyer
Herausgeber: Rowohlt Verlag GmbH
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Ratgeber/Gesundheit/Erkrankungen, Heilverfahren] [Allgemeines] [Gesundheit] [Körperpflege] [Lexika] [Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik / Medizin] [Gesundheit (Medizin)]

Kundenmeinungen:
++++ (ein Amazon Kunde): Unverzichtbares Nachschlagewerk der wichtigsten Volkskrankheiten
Es ist sicher eine Generationsfrage, ob man bestimmte Krankheiten hat, über sie spricht oder darüber Bescheid weiß. Ein grundlegendes Wissen über die wesentlichen Krankheitsbilder im Alltag zur Verfügung zu haben, ist jedoch nie von Schaden. So sollte in jedem Haushalt ein Nachschlagewerk mit Stichworten zu Erscheinungsbild und Erstbehandlung diverser Krankheiten bereit stehen. Gut ist es, wenn es ein Buch in der Qualität des Neuen Grönemeyer\'schen Hausbuches ist. In gut zu lesenden Fließtexten erläutert der Autor die infrage kommenden Symptome, Ursachen, Hintergründe und Behandlungsmöglichkeiten zu allen erdenklichen Krankheiten. Dabei wird deutlich, dass ihm stets das Wohlbefinden des Menschen wichtig ist und dass er es zudem vermeidet, vorschnell Medikamente oder teure Medizinprodukte zu empfehlen. Vielmehr zeigt er die oft auch alternative Möglichkeiten zur Schulmedizin durch Naturheilverfahren auf. Meistens beschreibt der profunde Arzt die Krankheitsbilder und beantwortet dann die üblicherweise von Patienten gestellten Fragen. Dieser Praxisbezug macht es leicht, eigene Anschlüsse in den Antworten zu finden. Der Aufbau des Buches ist weniger lexikalisch und nicht alphabetisch geordnet, was es einerseits attraktiver zu lesen macht, andererseits jedoch erschwert, konkrete Informationen zu bestimmten Krankheitsbildern zu finden. Allerdings gibt es am Ende des Buches ein Stichwortverzeichnis, was dieses Manko ausgleicht. Diese Enzyklopädie sollte wirklich in keinem Haushalt fehlen. © 12/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
++ (ein Amazon Kunde): Kauf ist unnötig.
Der Kauf dieses Buches ist unnötig, wenn ein PC vorhanden ist. Die Erkenntnisse dieses Professors sind nicht neu. Man hat den Eindruck alles schon einmal in anderen Büchern dieser Art gelesen zu haben. Alle Krankheiten etc. kann man im Internet (z.B. Internet Doctor Seiten) wesentlich aktueller und ausführlicher nachlesen und noch mehr Aussagen bei dem Internet "googeln" finden als in diesem Buch. Privat habe ich den Eindruck, dass dieser Professor aufgrund seiner augenblicklichen Popularität nur "Kohle" machen will.
+++++ (ein Amazon Kunde): Hervorragendes Nachschlagewerk für Jedermann
Per Zufall bin ich während meines Weihnachtseinkaufs auf das Buch gestoßen, wobei ich schon seit längerem ein solches gesucht habe, welches mir als Laien bei medizinischen Fragestellungen verständlich und anschaulich weiterhilft. Egal ob es sich um Allergien handelt oder Herz-Kreislauf Erkrankungen, das Hausbuch der Gesundheit erklärt anschaulich und gibt nützlich Tipps. Gerade die zahlreichen tollen Illustrationen und verschiedenen Fachrubriken (z.B. Gesund ernähren, Hintergrundwissen, Drei Fragen an den Arzt) verhelfen zu einem besseren Verständnis. Herauszustellen ist auch das Kapitel \'Hilfreiche Internet-Links\' (Seiten 588ff.) mit einer verlässlichen Aufführung der Webseiten von medizinischen Fachgesellschaften, da man sich im \'Internetdschungel\' und den Millionen von Veröffentlichungen heutzutage ja nur schwer zurechtfindet. Fazit: Endlich ein richtig gutes Nachschalgewerk zum Thema Gesundheit.
+++++ (ein Amazon Kunde): Sollte in keinem Haushalt fehlen...
Hallo zusammen... Ich habe das Hausbuch von Herrn Prof. Dr. Grönemeyer für meine Großeltern zu Weihnachten gekauft. Nach einer umfangreichen Begutachtung wollte ich euch jetzt kurz meinen Eindruck dazu schildern... In meinen Augen bietet das Buch eine sehr umfangreiche und leicht verständliche Hilfe, sowohl bei kleinen Wehwehchen als auch bei komplexen medizinischen Zusammenhängen. Viele detaillierte Fotos, Grafiken und Illustrationen vermitteln einen guten Einblick in die menschliche Anatomie und die Möglichkeiten der modernen Medizin, zahlreiche Tipps von Herrn Prof. Dr. Grönemeyer und anderen Berufskollegen geben aber auch nützliche Hilfestellungen bei kleinen alltäglichen Problemen. Gegen diese ist man mit dem Buch bestens gewappnet, weswegen es meiner Ansicht nach in keinem Haushalt fehlen sollte. Da ich finde das knapp 20¬ für ein Werk solchen Umfangs völlig in Ordnung gehen gibt es hier von mir die volle Punktzahl.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein innovatives Hausbuch der Gesundheit
"Ich möchte den Menschen die Angst vor dem Arzt und der Medizin nehmen." Dieses Ziel vertritt Professor Dr. med. Dietrich Grönemeyer in seinem neuen Hausbuch der Gesundheit. Fast jeder hat so ein allgemeines Gesundheitsbuch im Bücherregal stehen, das zwar gute Tipps enthält, aber meist wenig innovativ, oft ein wenig verstaubt und veraltet ist. "Grönemeyers neues Hausbuch der Gesundheit" will ein grundlegendes Verständnis für die körperlichen Zusammenhänge vermitteln und ausgewählte Krankheitsbilder von Alltagserkrankungen so verständlich erklären, dass Patienten gut informiert das Gespräch mit dem Hausarzt suchen können. Unterstützt von einem Expertenteam bietet Grönemeyer Rat und Informationen zu den großen Volkskrankheiten, aber auch zur Anatomie und zur Medizintechnik. Alles ist in verständlicher Sprache beschrieben, und in jedem Satz merkt man die Begeisterung des Autors für sein Thema, das große Engagement des Arztes für den Menschen, der immer im Mittelpunkt steht. Dietrich Grönemeyer lässt uns an der Faszination des Wunderwerks "Körper" teilhaben, das auf unglaubliche Weise exakt funktioniert. Er betrachtet den Menschen als ein "Gesamtkunstwerk", für dessen Gesundheit immer Körper, Geist und Seele gleichermaßen wichtig sind. Viele Menschen leiden heute unter der Seelenlosigkeit der modernen Hightech-Medizin, haben Ängste vor den Spezialisten, die den Menschen gar nicht kennen, nur seinen Körper behandeln. Grönemeyers Vision von der "Medizin der Zukunft" bezieht den Fortschritt der westlichen Schulmedizin genau so ein wie das uralte Wissen, die Riten und die Heilverfahren anderer Kulturen, wie z.B. die chinesische oder ayurvedische Medizin. Und er fordert, die Psyche der Patienten stärker zu berücksichtigen, z.B. verursacht Angst in Deutschland jährlich Schäden in Höhe von etwa 60 Milliarden Euro. Das umfassende und interessante Buch ist wissenschaftlich fundiert, gut lesbar und auch für Laien verständlich. Dazu trägt auch die ansprechende Gestaltung bei, der Inhalt wird durch farbige Kästen, Zusammenfassungen, Listen, Bilder und Grafiken veranschaulicht und erläutert. Nach einer umfassenden Einführung zum Thema Gesundheit folgt im Hauptteil des Buches die Darstellung der Volkskrankheiten. Zu jedem Themenbereich gibt es eine Einführung in das Körperwissen, dann folgt eine Beschreibung der Techniken in Diagnose und Therapie. Anschließend werden die wichtigsten Gesundheitsstörungen in Bezug auf Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Besonders gut gefallen mir die "Drei Fragen an den Arzt" am Ende jeden Kapitels. Im dritten Teil findet sich ein Lexikon der Symptome, Syndrome und Beschwerden mit kurz gefassten Artikeln. Im vierten Teil folgen dann Erläuterungen zu den Themen Hausapotheke, Hausmittel, Heilkunde für die Hausapotheke, Vitamine, Erste Hilfe, Reisemedizin. Ergänzt wird dieser informative Teil durch hilfreiche Internet-Adressen, ein Verzeichnis der Abkürzungen und medizinischen Begriffe, das "Dankeschön" des Autors an alle Mitarbeiter, die Vorstellung der beteiligten Ärzte sowie ein ausführliches Stichwortverzeichnis für Patienten. Dem Rowohlt Verlag ist nicht nur für dieses innovative Buchprojekt zu danken, sondern auch für den günstigen Preis, der es jedem ermöglicht, sich das Buch anzuschaffen. Sehr empfehlenswert! Dieses Werk sollte in keinem Haushalt fehlen.

top eine kurze geschichte von fast allem

Eine kurze Geschichte von fast allem | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Bill Bryson
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch

Stichworte: [Wissenschaft] [TB/Sachbücher/Lexika, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Naturwissenschaft; Einführung (pop.)]

Bill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Naturwissenschaft-Geschichte
Es ist ein Sachbuch , liest sich jedoch so flüssig wie ein interessanter Roman, unterteilt in themenbezogene Abschnitte von der Entstehung des Universum bis heute. Bill Bryson gibt vor, von Naturwissenschaften "keine Ahnung" zu haben. Nun, das Gegenteil ist der Fall. Er führt den Roten Faden der Geschichte von einem Thema zum nächsten und zeigt dabei ein so hohes erzählerisches Können, dass es mir oft schwer gefallen ist, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Am Anfang zeigt er die Größenverhältnisse der Planeten und gegenseitige Entfernungen zueinander in einem Maßstab, den man leicht begreift. Später schreibt er über die Erde umgebende Atmosphäre: wäre die Erde so groß wie ein Globus, die Atmospäre wäre nur einige Lackschichten dick. Er geht sehr detailliert auf zahlreiche geschichtliche Entwicklungen ein und ich muss daher hervorheben, dass ein gewisses Interesse für Naturwissenschaften vorhanden sein sollte, da man sonst mit zu vielen Einzelheiten überfordert wird. Aber gerade diese oft ins Detail gehenden geschichtliche Zusammenhänge machen seine Erklärungen für mich anschaulich und das Buch interrsant.
+++++ (ein Amazon Kunde): Klassiker
Mehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir!
+++++ (ein Amazon Kunde): Almanach des Wissens
Ein Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten.
++++ (ein Amazon Kunde): Man sollte nicht zu Depressionen neigen....
...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln.

top da vincis vermächtnis oder wie leonardo die welt neu erfand

Da Vincis Vermächtnis oder Wie Leonardo die ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Stefan Klein
Herausgeber: Fischer (S.), Frankfurt
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Biographien, Autobiographien] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Leonardo da Vinci]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Leonardo da Vinci...ein Mann, den es so nie wieder geben wird
Stefan Klein beschreibt das Leben von Leonardo da Vinci in einer Art und Weise, die schon nach den ersten Seiten fesselt. Schon die Schilderung seiner Eindrücke der Mona Lisa, Leonardo wohl bekanntestes Werk, lässt erahnen, welche Faszination von diesem Gemälde ausgeht, auch wenn ich vieles, was über dieses Gemälde geschrieben wird, als sehr spekulativ erachte. Speziell nach der Lektüre des Buches, wenn man begriffen hat, wozu Leonardo fähig war, kann man sich nicht vorstellen, was in seinem Kopf wirklich vorging. Viele Skizzen und Zeichnungen beweisen, daß er an mehrere Dinge gleichzeitig dachte, ohne sich jedoch die Mühe zu machen, sie komplett zu Ende zu denken oder gar zu verwirklichen. Vieles blieb ein Gedankenexperiment, wenn auch sehr nah an der Realität. Durch das Buch wird man als Leser an die Werke Leonardo da Vincis herangeführt und erfährt, daß er weit mehr geleistet und erdacht hat, als nur die bekannten "Flughilfen" oder Automaten. Man lernt, daß selbst Leonardo auch nur ein Mensch mit weltlichen Bedürfnissen war und versucht hat, durch seine Werke seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er war jedoch darin seiner Zeit meilenweit voraus. Was in auszeichnete, ist etwas, das in der heutigen Zeit eher als Mangel bewertet werden würde. Er hat nie eine höhere Schule besucht und war so frei von jeglichen Denkmodellen. Seine Kreativität kannte keine Grenzen. Dieses Buch ist ein sehr guter Überblick über die Werke Leonardo da Vincis. Trotz der vielfach sachlichen Schilderungen gelingt es Stefan Klein den Leser mitzunehmen und zu fesseln, dadurch daß der Autor selbst seine Eindrücke und Erfahrungen mit Leonardos Erfindungen anschaulich wiedergibt.
++++ (ein Amazon Kunde): Ein absolut lesenswertes Buch
Stefan Klein gibt in seinem Buch "Da Vincis Vermächtnis oder Wie Leonardo die Welt neu erfand" einen Einblick in das unglaubliche Wirken Leonardos und dessen unglaublich wechselhaftes Leben. Nach Dan Browns "Da Vinci Code" und dem daraus folgenden \'da vinci-hype\' endlich wieder ein Buch was ernst zu nehmen ist. Absolut lesenswert.
+++++ (ein Amazon Kunde): Wie Leonardo die Welt neu erfand
Leonardo da Vinci ist zweifellos eine außergewöhnliche Person in der menschlichen Geschichte - Erfinder, Wissenschaftler, Mediziner und politischer Berater. Mit seinen Talenten förderte er sowohl den Aufstieg der Wissenschaften wie auch von Potentaten und deren Kriegen. Mit dem Buch DA VINCIs VERMÄCHTNIS von Stefan Klein ist ein weiterer Baustein als Buch auf den Markt gekommen, um die besondere Persönlichkeit besser zu verstehen. Universalgenie, Gelehrter und Wissenschaftsgenie, Leonardo Da Vinci was alles und er beförderte die Menschheit in die Zukunft. Seine Theorien zum Flug der Vögel ungeschlagen, selbst ein Wassercomputer nannte er sein eigen und doch arbeitete er mit und für die Borgias - der mächtigsten und skrupellosesten Familie der damaligen Zeit. Er erfand Kriegsmaschinen und war einer der ersten, welche den Menschlichen Körper anatomisch darstellten und sich mit den Organen beschäftigten. Er malte die berühmtesten Gemälde, darunter die Mona Lisa und katapultierte die damalige Gesellschaft mit seinen Theorien zu neuen Höhenflügen. Ein sehr gutes Buch zum Thema Leonardo da Vinci und alle welche den Spuren dieses außergewöhnlichen Menschen folgen wollen - ein Buch das seinen Lebensweg ebenso abdeckt wie es seine Theorien erklärt und die Widersprüche in seinem Leben aufdeckt. Sehr empfehlenswert!
+++++ (ein Amazon Kunde): Spannende, anregende Lektüre - und ein Schnäppchen
Bestsellerautor Stefan Klein ("Die Glücksformel", "Zeit") hat sich mit diesem Buch einem unerwarteten Thema zugewandt: Er zeigt einen Leonardo da Vinci, wie ihn kaum einer kennt. Nicht um den Maler geht es hier in erster Linie, sondern um den Erfinder und Forscher. Um einen Mann, der keine Tabus scheute, um seine schier grenzenlose Neugier zu befriedigen und sich dafür selbst mit dem Papst anlegte. Das Buch ist keine herkömmliche Biografie, vielmehr ordnet der Autor das Leben des Universalgenies nach Themen, mit denen da Vinci sich beschäftigte, wie "Wasser", "Krieg" usw. Dabei erfährt man viel über die Zeit, in der da Vinci lebte, ebenso wie über seinen in weiten Teilen aufregenden Lebensweg. Von der Einstellung des Meisters zur Sexualität ist ebenso die Rede wie von seinen Eroberungszügen mit dem gefürchteten Feldherren und Papstsohn Cesare Borgia. Und weil Klein die Auffassung vertritt, dass nur derjenige da Vinci verstehen kann, der ihn als Forscher und Künstler zugleich sieht. kommen Werke wie die "Mona Lisa" nicht zu kurz. So erklärt er das geheimnisvolle Lächeln der jungen Dame damit, dass da Vinci von Gesetzen der Wahrnehmung wusste, die in voller Schärfe erst die moderne Hirnforschung aufgedeckt hat. Das Buch ist glänzend geschrieben. Der Stoff wird höchst anregend und spannend erzählt wird, wie in Kleins Büchern eigentlich immer. Die reichhaltigen Illustrationen und Farbtafeln machen "Da Vincis Vermächtnis" zudem zu einer Augenweide. Man kann kaum glauben, dass dieses derart reichhaltig ausgestattetes Buch tatsächlich nur 18, 90 kostet. Ein heisser Tipp als Weihnachtsgeschenk!
+++++ (ein Amazon Kunde): " Es gibt kein Genie, ohne produktiv fortwirkende Kraft. ( J.P. Eckermann, Gespräche mit Goethe)
Stefan Klein erzählt die Geschichte Leonardo da Vincis(1452-1519). Dieser italienische Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Naturforscher gehört neben Michelangelo und Raffael zu den bedeutendsten Künstlern der Renaissance und der Kunstgeschichte überhaupt; als Forscher leitete er die neuzeitliche Methodik der Naturwissenschaften ein, als Architekt , Erfinder und Ingenieur schuf er bedeutende Entwürfe und weit vorausschauenden Pläne. Als Kosmograf leistete er einen großen Beitrag zur Entwicklung der Kartografie und Geografie. Diese Beschäftigung mit den verschiedensten Wissensgebieten reihte ihn in eine vornehmlich florentinische Tradition ein, deren repräsentativer Typus des " uomo universale " in ihm die reinste Ausprägung findet. Seine umfangreichen bis auf ganz wenige Ausnahmen in Spiegelschrift geschriebenen Manuskripte - etwa fünftausend zum großen Teil illustrierte Folios zeigen seine Vielseitigkeit: Anatomie, Botanik, Zoologie, Geologie aber auch Physik, Mechanik, Optik und Geometrie galt sein wissenschaftliches Interesse. Nicht die Suche nach dem " transzendenten " Wesen, sondern die Neugierde des empirisch Forschenden und das Interesse am Abgelegenen, am kleinsten Detail charakterisieren seine Haltung. Die Unabgeschlossenheit vieler seiner Vorhaben, ist gewissermaßen die notwendige Konsequenz seiner Anschauung, dass sich Wahrheit und Erkenntnis erst im Verlauf der Geschichte im vollen Umfang enthüllen. In den Ergebnissen der so begründeten unablässigen Forschungstätigkeit Leonardos findet sich demgemäß eine Fülle von Vorahnungen und Vorwegnahmen moderner Erfindungen, die seiner ungewöhnlichen Beobachtungsgabe und seiner Experimentierfreudigkeit zu verdanken sind; dagegen gründet sich der Ruhm des Malers auf ein verhältnismäßig kleines OEuvre, dem allerdings eine außerordentliche Zahl von Zeichnungen, Skizzen und Entwürfen gegenübersteht. Klein befasst sich in diesem Buch gleich zu Anfang mit dem Geheimnis der Mona Lisa, um dann das breit gefächerte naturwissenschaftliche des Genies zu fokussieren , zu entschlüsseln und dabei aufzuzeigen, das wir noch heute von da Vinci lernen können. Mit besonderem Interesse habe ich das Kapitel " Der Traum vom Fliegen " gelesen, in dem Leonardo als empirisch Forschender besonders deutlich erkennbar wird. Dem Anhang des Buches ist sind die Lebensdaten da Vincis aufgrund einer gut strukturierten Zeittafel zu entnehmen. Ein sehr gutes, spannendes Buch. Empfehlenswert!

top schule ist was für versager: was wir von den simpsons über physik, biologie, roboter und das leben lernen können

Schule ist was für Versager: Was wir von den ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Paul Halpern
Herausgeber: Rowohlt Tb.
Broschiert

Stichworte: [TB/Sachbücher/Natur, Technik] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [The Simpsons (Zeichentrickserie)]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Nicht nur für Simpson Fans
Als ich eines Tages durch Amazon "streifte" und dieses Buch entdeckte, war für mich just in diesem Moment der Entschluss gefasst es zu kaufen... Und wenn ich ehrlich bin, bereuhe ich es absolut nicht. Denn dieses Buch von Paul Halpern zeichnen insbesondere 2 Sachen aus. Zum einen ist das Buch sehr humorvoll geschrieben und es wird immer (wie der Titel schon sagt) auf die Fernsehserie "The Simpsons" verwiesen. Und allein diese Verweise sind des wert dieses Buch zu kaufen, denn der Autor hat sich sichtlich Mühe gemacht ALLE Simpsonsfolgen die bis zum erscheinen des Buches draußen waren, auf wissenschaftliche Fakten oder Anspielungen zu durchforsten und davon die besten und interessantesten zu nehmen und in diesem Buch zu erklären. Dies führt mich zu meinem Zweiten und von den Simpsons absolut unabhängigen Punkt. Denn die Erläuterungen der "Probleme" in den wissenschaftlichen Feldern wie Physik, Chemie, Biologie oder Technik sind sehr verständlich und kompetent geklärt oder besser beantwortet. Auch ohne Kenntnisse über die Simpsons bekommt man für dieses Buch eine gehörige Portion Allgemeinwissen vermittelt und dies auf sehr angenehme und einfache Art und Weise. Einziger Makel des Buches ist, dass die Kapitel ab und zu etwas zu "durcheinander" verfasst sind und der Autor sich in Nebenproblemfeldern verrennt, sodass er ab und zu von der Urfrage abkommt. Trotzdem 5 von 5 möglichen Punkten, da mich das Buch einiges gelehrt, aber vor allen Dingen unterhalten hat.
++++ (ein Amazon Kunde): Lernen mit den Simpsons?
Warum nicht? Unser aller Lieblingsserie ist voller (mal mehr, mal weniger korrekter) Ausflüge in die Wissenschaft. Und da sich Werke, die Bildung und Popkultur vereinen, zur Zeit gut verkaufen, war ein Buch wie dieses absehbar. Glücklicherweise hat sich ein fähiger Autor daran gewagt und nicht ein wenig berufenes Autorenteam wie bei "Die Simpsons und die Philosophie". Die Kapitel beschäftigen sich mit den verschiedensten Bereichen der (Natur-)Wissenschaften, wobei sie zur Einführung und Veranschaulichung auf passende Simpsons-Episoden zurückgreifen. So lernen wir anhand der Episode "Vertrottelt Lisa?" alles über genetische Vererbung, über die Halloweenfolgen beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten ausserirdischen Lebens, erfahren, ob das Universum ein Donut ist (Wie Homer es in "Die Stadt der primitiven Langweiler" vermutet) und ob das Wasser in Australien in die andere Richtung abläuft ("Bart gegen Australien"). Das ganze ist sehr lehrreich, sehr lustig und interessant geschrieben und ruft viele Erinnerungen an geliebte alte Episoden zurück. Absolut lesenswert! Einziger Makel: Manchmal weicht der Autor in seinem Enthusiasmus etwas zu weit vom Simpsonsthema ab und überschüttet den Leser mit ausschweifenden hochwissenschaftlichen Erläuterungen, die kaum etwas mit der ursprünglich besprochenen Episode zu tun haben. Da das allerdings nicht allzu häufig vorkommt und die Texte auch dann noch interessant und oft lustig sind, lässt sich damit leben.

top warum affen für die liebe zahlen: noch mehr pleiten und pannen im bauplan der natur

Warum Affen für die Liebe zahlen: Noch mehr ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Jörg Zittlau
Herausgeber: Ullstein Hc
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Natur/Allgemeines, Nachschlagewerke] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Tiere] [Wissenschaft]

Kundenmeinungen:
++ (ein Amazon Kunde): Harmloser Evolutionsspaß?
Das Leitmotiv dieses Büchleins ist, die Zielgerichtetheit des biologischen Evolutionsprozesses in Frage zu stellen und die Evolution im Lichte der Fehlentwicklungen und Kuriositäten zu betrachten. Ist das ein ernstzunehmender Ansatz oder nur eine Bestselleridee in zweiter Folge? Klar, daß das Thema Pleiten, Pech und Pannen immer auf ein interessiertes Publikum trifft. Der Autor bietet einige Dutzend voraussetzungslose, unterhaltsam und humorvoll geschriebene Evolutionsgeschichten, viele davon drehen sich um die Thematik des Beinahe-Scheiterns. Er stellt mit den voneinander unabhängigen Geschichten keine besonderen Ansprüche an den Leser. Was aber darf der vom Autor erwarten? Erwirbt er brauchbare Kenntnisse zur biologischen Evolution? Falls der Leser mehr von Evolutionsbiologie versteht als die Zielgruppe, die Autor und Verlag mit dem Buch offenbar im Sinn hatten, kann man das bejahen. Die biologischen Fakten an sich, die Zittlau referiert, sind nämlich durchwegs interessant, nur sein fast bis zur Parodie verzerrter Evolutionsbegriff und die daran geknüpften Schlußfolgerungen sind problematisch. Hinter jedem Fall von Täuschung im Tierreich etwa wittert der Autor einen Verstoß gegen das Prinzip des "Überlebens des Stärkeren". An die Überlebensvorteile des Klügeren will er gar nicht denken. Das ist verständlich: Zittlau muß sich gewissermaßen aus dramaturgischen Gründen dummstellen und unterschlagen, daß es eine konvergente Evolution gab, nämlich die des Nervensystems und der Kognition. Gäbe er das zu, ließe sich seine Leitidee der Pleiten und Pannen weniger gut verkaufen. Der Leser, der genug evolutionsbiologisches Wissen besitzt, wird über die einseitige Darstellung hinwegsehen, an den Kuriositäten seinen Spaß haben und sich seinen eigenen Reim darauf machen. Der Einsteiger in die Thematik der Evolutionsbiologie, muß jedoch gewarnt werden. Zittlau ist ein Aufklärer, der gerne erst ein bißchen Verwirrung stiftet, bevor er loslegt. So schreibt er auf S. 25, daß das Bärtierchen selbst Temperaturen von minus 272 Grad überlebt, was aus evolutionärer Sicht kaum möglich sei, da diese Temperaturen in den letzten Millionen Jahren auf der Erde nie vorkamen. Er geht also von der geradezu aberwitzigen Prämisse aus, daß quasi jeder Zahlenwert in der Evolution einen Sinn haben muß, zeigt dann, daß das nicht sein kann und gelangt somit zur grandiosen Erkenntnis, daß nicht alles in der Evolution einen Sinn habe. Das ist toll. Die Rezensenten der Tagespresse (Die WELT, Hannoversche Allgemeine), die sich von dieser Schlußfolgerung und der Kombination aus "Humor" und "Kompetenz" tief beeindruckt zeigten, würde man gerne fragen, ob sie auch noch ein anderes Evolutionsbuch kennen. Zweifellos hat der Autor für das Kapitel über die Raben interessante Fakten zusammengetragen, aber ist es ein besonderes Zeichen von Kompetenz, wenn er allen Ernstes auf S. 105 suggeriert, daß das Verhalten der übermütigen Rabenmännchen evolutionär fragwürdig wäre? Die gängige und für jeden erfaßbare These ist doch, daß die Männchen mit ihrer Risikobereitschaft ihre überschüssige Kraft signalisieren. Mit seinem selbst auferlegten Zwang, überall eine evolutionäre Panne zu sehen, entläßt der Autor den unbedarften Leser zwar frohgestimmt, aber mit einer verdunkelten Vorstellung der Evolutionsprozesses.
+++++ (ein Amazon Kunde): Kurzweilige Lektüre
Wer hätte das gedacht: Es gibt noch sehr viel mehr zu erfahren über die Pleiten und Pannen im Bauplan der Natur. Nachdem uns Jörg Zittlau in seinem jüngst erschienenen Werk so anschaulich und kenntnisreich erklärt hat, "Warum Robben kein Blau sehen und Elche ins Altersheim gehen", stellt er uns nun weitere verblüffende Unzulänglichkeiten der Evolution vor: So etwa Fische, die auf Bäume klettern, Zugvögel, die es im Winter nordwärts zieht oder Giraffen, die buchstäblich den Hals nicht voll genug bekommen. Alles in allem wieder eine kurzweilige und interessante Lektüre über Kuriositäten aus dem Reich der Tiere. Eine erfreuliche (viel zu sparsame)Zugabe: Lucias Obis originelle Illustrationen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Noch besser als der Vorgänger
Ich habe das erste Buch des Autors zu dem Thema ("Was macht der Elch im Altersheim") mit großer Freude gelesen, und weil man von anderen Filmen und Büchern her weiß, dass die Nachfolger nur selten dem Erst-Werk das Wasser reichen können, war ich zunächst skeptisch. Doch dieses Gefühl war schnell verflogen. Denn man merkt dem "Affen" an, dass der Autor sich noch tiefer in die Thematik eingearbeitet hat. All die Pleiten, Pannen und Fehlkonstruktionen der Tierwelt kommen nun noch authentischer und sympathischer rüber, und man hat den Eindruck, dass die Beispiele nur so aus Zittlau heraussprudeln. Auch sein Tier-Panorama hat sich erweitert. War früher bei den Ameisen Schluss, sind diesmal auch die winzigen Bärtierchen aus der so genannten "Sandlücken-Fauna" dabei. Und man liest von einer Antilope, die "Ducker" genannt wird - und sich auch genauso verhält. Möglich, dass dies für fortgeschrittene Biologie-Experten nichts Neues ist. Für den Biologie-interessierten Laien sind solche Geschichten aber echte Schmankerl mit hohem Info-Gehalt.

top die neue medizin der emotionen: stress, angst, depression:gesund werden ohne medikamente

Die Neue Medizin der Emotionen: Stress, Angst, ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: David Servan-Schreiber
Herausgeber: Goldmann
Taschenbuch

Stichworte: [TB/Naturwissenschaften allgemein] [Allgemeines] [Gesundheit] [Körperpflege] [Lexika] [Angst / Angstbewältigung] [Depression (Psychologie); Ratgeber] [Selbstheilung] [Emotion] [Gefühl] [Psychische Erkrankung] [Psychopathologie] [Stressbewältigung]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Einfach toll.
Igendwie laufen mir momentan immer wieder die gleichen Aussagen bzw. Informationen über den Weg (z.B. über Omega-3). Jedoch versprengt. Zufall? Erst habe ich schleppend angefangen zu lesen, schließlich jedoch sehr zügig und begeistert. Es spricht mich absolut an und ist auch eine Antwort auf meine bzw. bietet mir eine Erklärung für meine Probleme. Alles ist wirklich gut. Um nur eines herauszunehmen: "Die Apolalypse der Kommunikation". Genauso läuft es auch bei mir und in meiner Umgebung (z.B. Familie). Es ist erschreckend festzustellen, wie man tagtäglich miteinander umgeht, was für einen "normal" ist, und dann zu erfahren was es damit eigentlich auf sich hat. Warum man so reagiert und wie man dann darauf handelt. Aber durch das Erkennen kann man, kann ich, jetzt etwas daran ändern, auch dabei hilft mir dieses Buch. Dieses Buch macht mich nervös, unruhig, kribbelig. Da ist so ein Drang etwas zu ändern.
++++ (ein Amazon Kunde): toll
Ein sehr tolles Buch. Ich habe es fast verschlungen. Persönlich bin ich den rat dieses buches nachgegangen und fühle mich schon etwas besser. Es beschreibt viele alternative möglichkeiten, mit denen man sich ein bisschen helfen kann. Aber irgendwie habe ich das gefühl, dass auch marketing strategien dahinter stecken. d.h. nur 4 Sterne
+++++ (ein Amazon Kunde): Geld sparen ohne Ende, gute Hilfe zur Selbsthilfe auf natürliche Art
Erst einmal ist dieses Buch eine ganz hervorragende Anleitung zur Selbsthilfe. Wer an die Natur und das "Grosse Ganze" glaubt, findet sich bestätigt und kann sich auf einfache aber natürliche Weise sehr gut helfen. An den vorhergehenden Reaktionen erkenne ich, dass "Fachleute" nicht einmal erkannt haben was "Herz-Kohärenz" bedeutet. Umgekehrt aber Laien sofort erkannt haben was für eine Hilfe dieses Buch ist. Servan Schreiber hat also für die Laien, die Patienten geschrieben. Mit der Absicht wirklich zu helfen. Und wer darauf eingeht, kann sich selber wirklich helfen. Grundlage ist, dass jeder Kranke weiss, dass er sich selbst heilen muss. Medikamente spielen uns ja nur immer eine trügerische Wahrheit vor. Kein Medikament hilft, wenn wir nicht gesund werden wollen. So ist es auch mit den Empfehlungen von Servan Schreiber in seinem Buch. Er beschreibt die Möglichkeiten, die Ursachen der Krankheit festzustellen und Möglichkeiten wie man die Heilung angehen kann, auf natürliche Weise. Es geht hier ja um Angst und Depression und deren Ursachen. Nicht um Krebs oder körperliche Verletzungen. Zusätzlich zu diesen Punkten, erkennt man beim lesen dieses Buches, wie wir in der Medizin von der Natur immer weiter entfernt werden und uns eingeredet wird, dass wir auf alle Zeiten der Schulmedizin zu folgen haben. Würden die Methoden aus diesem Buch in der Medizin angewendet so könnte man viel Geld sparen und die Gesundheitssysteme entlasten. Aber wer will das schon? Noch funktioniert das System ja, abgesehen von den Opfern, die Patienten.
+++++ (ein Amazon Kunde): Bauchgefühl trifft Gehirn
Ein sehr inspirierendes Buch, es lässt einen in Welt eintauchen, wo Intuition und Wissenschaft sich verbinden. Es hat mir ein Verständnis bestimmter Abläufe erleichtert. Anhand der Informationen über die vorgestellten Verfahren kann man sich eine fundierte Meinung bilden. Es erleichtert bei der Suche nach den richtigen therapeutischen Verfahren, das für einen passende zu bestimmen. Dieses Buch hat mir viele Anregungen geliefert und mein Bauchgefühl in wissenschaftliche Erläuterungen gekleidet.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ausgezeichnete Selbsthilfe - Überblickswerk
Herr Servan-Schreiber beleuchtet fundierte Alternativmethoden im Umgang mit Stress, Angst und Depressionen. Ich finde dieses Buch äußerst hilfreich, da es mit wissenschaftlichem Anspruch wirksame Behandlungen aufzeigt, die man in dieser Form selten bis gar nicht von einem Psychotherapeuten, Psychiater oder Mediziner vermittelt bekommt. Das gute an dem Buch ist, dass es sich nicht auf eine Methode festlegt. Es beschreibt alle sinnvoll erscheinende Methoden kurz, um dann Nachweise für deren Wirksamkeit zu bringen. Dennoch ist es allgemein leicht verständlich. Eine ideale Selbsthilfe für Menschen, die sich nicht blind auf die sie umgebenden Methoden der Medizin und Psychotherapie verlassen mögen. Und sich zusätzlich selbst aktiv mit den Behandlungsmöglichkeiten auseinander setzen wollen. Egal ob man leicht oder schwer erkrankt ist.

top mathematik für ingenieure und naturwissenschaftler 1: ein lehr- und arbeitsbuch für das grundstudium. mit zahlreichen beispielen aus naturwissenschaft ... 307 Übungsaufgaben mit ausführlichen lösungen

Mathematik für Ingenieure und ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Lothar Papula
Herausgeber: Vieweg+Teubner
Broschiert

Stichworte: [HC/Mathematik] [Technik allgemein] [Ingenieurmathematik] [Mathematik; Handbuch/Lehrbuch (Ingenieure/Techniker)] [Mathematik; Handbuch/Lehrbuch (Naturwissenschaften)] [Ingenieur] [Mathematik] [Technik, Ingenieurwissenschaften, Handwerk]

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): Der optimale Begleiter fürs 1. Semester
Ein tolles Mathematik-"Unterhaltungs"buch, das den Stoff der Mathematik des ersten Semesters perfekt abdeckt (bis auf imaginäre Zahlen). "Unterhaltung" deshalb, weil es sehr angenehm zu lesen ist, ganz konträr zu den meisten Mathematik-Lehrbüchern. Den größten Vorteil bieten aber die zu jedem Thema gut erklärten, durchgerechneten Beispiele: So bleiben keine Fragen offen, außerdem gibts es zusätzlich noch Übungsbeispiele + Lösungen. Ich kann es wirkich jedem, der eine Ingenieursfachrichtung studiert, sehr empfehlen!
+++++ (ein Amazon Kunde): Quadratisch praktisch einzigartig
Um nicht ewig um den heißen Brei herumzureden, möchte ich den potentiellen Käufern mitteilen, dass es sich hier um ein Buch handelt, dass für den Ingenieur in spe , sei es FH oder Uni (wie im meinem Fall), ein definitiv großartiges Hilfsmittel ist und innerhalb der Regelstudienzeit mit ansehnlichen Leistungen zum Ingenieurs-Mathe-Vordiplom führen kann. Die wichtigsten Themengebiete, angefangen mit Vektoralgebra über Differential- rechnung, Linearer Algebra, Reihen und Fournier Betrachtung, Vektoranalysis bis hin zu den "tiefen" der Stochastik und Statistik werden sehr verständlich und praxisnah in den 3 Bänden vermittelt. Abgerundet wird Lothar Papulas Werk durch 2 Übungsbände und eine Formelsamlung (welche ich eher nicht empfehlen kann, zumindest nicht für Uni Mathe(Meine Empfehlung ist hier der "Merziger" vom Binomi Verlag)). Für Universitätsstudenten sei jedoch gesagt, dass viele Themengebiete nicht so tiefgreifend und komplex behandelt werden, wie dies oft an der Uni verlangt wird. Mir diente dieses Werk immer als Einarbeitung in die Themengebiete um mir einen groben Überblick zu verschaffen und um die Thematik in der Anwendung verstehen zu können, was für einen Ingenieur eig auch völlig ausreichend ist. Man sollte sich aber jedoch nicht vollends auf dieses Werk verlassen und auch andere Quellen (Internet im Allgemeinen, Wikipedia im speziellen) oder auch tiefergreifende Lehrbücher ("Bornstein") in Betracht ziehen, um der UNI- Mathematik gerecht werden zu können (oder einfach mal die Tutorien aufsuchen ;-)).
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein Standardwerk auch für Anfänger
Das Buch ist sehr gut zur Begleitung der Vorlesung (hier Statistik Wahrscheinlichkeitsrechnung) geeignet. Alle Aspekte dieses Themengebietes werden gut beleuchtet und durch umfangreiche Übungsaufgaben mit Lösungen ergänzt. Durchaus empehlenswert, allerdings sollten die höheren Weihen durch ergänzende Literatur erschlossen werden.
+++++ (ein Amazon Kunde): Positiv überrascht!
Ich habe nach einem Buch gesucht, das mir bei einem Problem helfen musste: "Wie schaffe ich die Mathematikprüfungen des Ersten Wirtschaftsingenieur-Semesters bei vollkommener Ahnungslosigkeit?" Da ich seit der Realschule im Fachabitur und in der Ausbildung (hauptsächlich) nur noch "kaufmännisch" rechnen musste, habe ich in den Vorlesungen trotz super Professor wenig bis nichts verstanden, da von den Basiskenntnissen nicht mehr viel / nichts übrig war. Ich habe ziemlich lange bei amazon gesucht und mich schließlich für dieses Buch entschieden. Und es war ein Volltreffer. Hier wird alles Nötige anhand von Grafiken und Beispielen verständlich erklärt, so dass man sich die Themen, die dieses Buch behandelt, selbst aneignen kann. Da die Prüfungen noch nicht stattgefunden haben, ich somit noch nicht bestanden habe, höre ich jetzt lieber auf das Buch weiter zu loben, bevor es dann doch nicht gereicht hat! ;-)

top die entstehung der arten

Die Entstehung der Arten | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Charles Darwin
Herausgeber: Nikol Verlags-GmbH
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Naturwissenschaften allgemein] [Biologie] [Grundlagen] [Art (Biologie)] [Biologische Evolution] [Stammesgeschichte] [Zucht / züchten] [Darwin, Charles] [Darwinismus] [Evolution]

top geschichten vom ursprung des lebens: eine zeitreise auf darwins spuren

Geschichten vom Ursprung des Lebens: Eine ... | in den Warenkorbin den Warenkorb

Autor/Autoren: Richard Dawkins
Herausgeber: Ullstein Hc
Gebundene Ausgabe

Stichworte: [HC/Sachbücher/Natur, Technik/Naturwissenschaft] [Naturwissenschaften] [Technik allg.] [Abstammung] [Darwinismus] [Entwicklungsgeschichte] [Evolution]

Rechtzeitig zum doppelten Darwinjubiläum im Jahr 2009, in dem sich der Geburtstag des Naturforschers zum 200. und das Erscheinen seines revolutionären Hauptwerks über Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl zum 150 Mal jähren, drängen massenhaft neue oder neu aufgelegte Bücher seiner Jünger und Epigonen auf den Markt. Bei dem hier anzuzeigenden Werk aus der Feder des britischen Evolutionsbiologen und bekennenden „Ultradarwinisten“ Richard Dawkins handelt es sich um letzteres. Vier Jahre nach Erscheinen des von Fachwelt, Medien und Publikum gleichermaßen bejubelten Bestsellers des Oxfordprofessors, der im Original den Titel The Ancestor’s Tale. The Pilgrimage to the Dawn of Life trägt, liegt nun eine hochwertige, ansprechend aufgemachte und insgesamt recht ordentlich übersetzte deutsche Ausgabe vor. Einzig der Titel lässt zu wünschen übrig, denn er verschleiert das Konzept des Autors, der inspiriert von Chaucers Canterbury Tales den Leser auf eine fast 900 Seiten lange Pilgerreise zu den Ursprüngen des Lebens mitnimmt. Eine bemerkenswerte Terminologie übrigens für einen beinahe militanten Atheisten und streitbaren Religionskritiker. Aber durchaus mit Bedacht gewählt, denn als Missionar der Vernunft ist er nach eigenem Bekunden genau deshalb ein Gegner des Glaubens an das Übernatürliche, weil dieser es auf entsetzliche Weise versäume, der „erhabenen Größe der wirklichen Welt Gerechtigkeit widerfahren zu lassen“. Obwohl ein glühender Verfechter des Darwinismus, lehnt Dawkins die Vorstellung einer zielgerichteten Evolution, die womöglich in dem alles andere als perfekten Homo sapiens kulminiert, ab. Weil er die Entwicklungsgeschichte des Lebens als unwiederholbar erachtet, zeichnet er sie in seinem Buch auch im Rückwärtsgang nach: Mensch – Menschenaffen – Primaten – Säugetiere – Wirbeltiere – Deuterostomier und so weiter bis hin zum allerletzten Urahn allen Lebens. Richard Dawkins, der nicht umsonst zu den herausragenden Intellektuellen unserer Zeit gezählt wird, ist mit diesem Buch, das durchaus das Zeug zum Standardwerk hat, ein großer Wurf gelungen. Spannender und unterhaltsamer kann man Naturwissenschaft für den Laien verständlich kaum aufbereiten. Franz Klotz Aus der Amazon.de-Redaktion

Kundenmeinungen:
+++++ (ein Amazon Kunde): ein Buch für diese Zeit
Herrlich, wie Dawkins auf die Kreationisten eindrischt, genau an den Stellen, wo die Munition am schärfsten ist. Hier scheiden sich wirklich die Geister in klein und offen. In nur zehn Jahren wird man diese Passagen kaum mehr begreifen, weil die George W. Bush-Episode schon so lange her ist, aber heute ist diese Form der Auseinandersetzung schlicht notwendig. Danke dafür! Leider verschwurbelt Dawkins gelegentlich an manchen Stellen, wo uns statt (Noch-Nicht-) Wissen nur vernünftiges Glauben zur Verfügung steht. Etwas ermüdend ist seine Lust an der Wiederholung. Das Konzept der Begegnungen auf der Reise \'vorwärts\' in die Vergangenheit führt elegant weg von der anthropozentrischen Sichtweise "Donnerwetter, von denen stammen wir auch ab? So wichtig sind wir?". Es tut uns Dinos der Gegenwart ganz gut, daran erinnert zu werden, dass wir nur ein Fliegendreck in einer Vielzahl gewaltiger miteinander verflochtener Stammbäume von Arten und Genen sind.
+++++ (ein Amazon Kunde): Hervorragender Überblick über die Geschichte des Lebens
Dies ist mal ein Buch von Richard Dawkins, was mir uneingeschränkt gefällt. Im Vordergrund steht die Evolution und Geschichte des Lebens (und weniger die Evolutionstheorie). Und in der Hinsicht habe ich bislang kaum ein ähnlich informatives und vor allem auch gut lesbares Buch in der Hand gehabt. Man erhält einen hervorragenden Überblick über die gesamte Geschichte des Lebens, so wie sich die Evolutionsbiologie dies aktuell vorstellt. Im Grunde ist das Buch so etwas wie Bill Brysons Eine kurze Geschichte von fast allem, jedoch eingeschränkt auf die Geschichte des Lebens. Es eignet sich auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk für biologisch interessierte Schüler und Schülerinnen. Im Rahmen des Buches begibt sich Dawkins - in Anlehnung an Geoffrey Chaucers mittelalterliche Erzählungen The Canterbury Tales - auf eine zeitlich rückwärts gerichtete Pilgerreise durch die Geschichte des Lebens, angefangen von heute bis zu seiner Entstehung, wobei man sehr viel über verschiedene Arten, historische Epochen und Katastrophen erfährt. All diese ist äußert lesenswert, ja manchmal sogar ein Genuss. Eingehend widmet sich Dawkins der Frage, wie im Laufe der Evolution bestimmte Strukturen (zum Beispiel Augen) mehrfach entwickelt werden konnten. In der Natur scheint sich nicht nur alles rein zufällig immer wieder neu zu entwickeln, sondern es gab eine ganze Reihe Entwicklungswiederholungen. Anders als Darwin, dessen Evolutionstheorie sich ausdrücklich auf den Ursprung beziehungsweise die Entstehung der Arten und damit letztlich auf Mehrzeller beschränkt (was zunächst einmal Sinn macht, denn mit den Mehrzellern begann eine ganz neue Entwicklungsstufe beziehungsweise Systemebene des Lebens), geht Dawkins bis an den Ursprung des Lebens zurück und stellt die Frage, was dessen Charakteristika sind. Bei der Beantwortung nimmt er im Grunde eine reduktionistische Haltung ein: Die strukturelle Gemeinsamkeit des Lebens ist die Vererbung. Leben lässt sich für ihn nicht eindeutig definieren, Vererbung dagegen schon. Systemtheoretiker, die die entscheidenden Merkmale des Lebens üblicherweise als emergente (nichtreduzierbare) Eigenschaften auffassen, würden ihm in diesem Punkt wohl energisch widersprechen (siehe Mersch: Evolution, Zivilisation und Verschwendung: Über den Ursprung von Allem). Unabhängig davon weist Joachim Bauer in Das kooperative Gen (andere Autoren ebenso) darauf hin, dass neue Lebensformen im Laufe der Evolution keineswegs nur durch Vererbung, sondern unter anderem auch durch Vereinigung (Endosymbiose, Gentransfer, ...) entstanden sind. Auch könnte man sich rein theoretisch Lebensformen vorstellen, die prinzipiell beliebig lange fortbestehen können, ohne sich dabei ständig fortpflanzen zu müssen. Im Prinzip könnte man sogar moderne Unternehmen, die jederzeit in der Lage sind, ihre vorhandenen biologischen "Zellen" (Mitarbeiter) gegen ganz andere zu ersetzen, als eine solche Lebensform auffassen. Doch diese möglichen Einwände sind für die Einschätzung des Gesamtwerks, dessen Lektüre sich allein schon aufgrund der großartigen Zeitreise lohnt, insgesamt nur von geringer Bedeutung.
+++++ (ein Amazon Kunde): Ein wissenschaftliches Meisterwerk, das auch sprachlich und erzählerisch überzeugt
Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat vor einiger Zeit mit seinem Buch "Der Gotteswahn" eine heftige Diskussion ausgelöst, an der sich auch der Rezensent in vielen Rezensionen beteiligt hat. Er vertritt dabei einen aggressiven Atheismus und stellt alle Religionen in einem wahren Furor, der jeglicher intellektueller Redlichkeit Hohn spricht , unter den Generalverdacht des Wahnsinns. Das ist eine gefährliche, dogmatische und generalisierende Verurteilung aller Religionen, die mehr über den Autor aussagt und seine Probleme damit, als über das Thema selbst. Das vorliegende, in den USA schon 2004 veröffentlichte opus magnum von Dawkins allerdings behandelt dieses Thema überhaupt nicht. Sondern es geht in diesem wie ein wissenschaftliches Lesebuch zu lesenden Werk um eine komplette Darstellung seiner evolutionsbiologischen Forschungen, die sich immer wieder auf Charles Darwin beziehen. Es ist das erste Buch dieser Art, das sowohl wissenschaftlich fundiert als auch sprachlich und erzählerisch ansprechend einen weiten Kreis von an Naturwissenschaft interessierten Menschen anspricht. Die Geschichten, die Dawkins in diesem wunderbaren Buch erzählt, berichten alle von der großen Ehrfurcht vor dem Leben und sie belegen Darwins Theorie immer wieder. Man fragt sich bei der spannenden Lektüre gelegentlich, wieso ein Wissenschaftler, der ein solches Buch schreibt, wenige Jahre später alle wissenschaftlichen, ethischen und sprachlichen Standards außer acht lässt, um mit einem beispiellosen Hass ohne Differenzierung und geschichtslos über die Religionen herzuziehen. Was mag mit diesem Mann in der Zwischenzeit geschehen sein ? Dennoch: man muss die beiden Bücher auseinanderhalten. Das vorliegende ist ein Meisterwerk der wissenschaftlichen Literatur, das sicher noch lange Bestand haben wird.

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